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Vliestapeten für neue Wohngefühle
Mit einer neuen Tapete oder einem neuen Anstrich kann man einen Raum unsagbar verändern und ihm ein ganz neues Gesicht geben. Hier kann man mit relativ geringem Aufwand jede Menge erreichen, denn mit Tapeten und Farben kann man jede gewünschte Atmosphäre schaffen. In den letzten Jahren hat sich Vlies als Tapete sehr etabliert, denn sie sind in vielen attraktiven Mustern und Farbe erhältlich. Der Unterschied zu herkömmlichen Tapeten liegt vor allem in ihrer Maßhaltigkeit, denn sie können verklebt werden, ohne dass die vorher einweichen müssen. Das ist darin begründet, dass das Trägermaterial aus feuchtigkeitsbeständigen und maßstabilen Vliesfasern besteht. Eine Papiertapete dehnt sich durch den Kleister bis zu 15 Millimeter aus und es entstehen zwangsläufig Längsfalten, wenn man die Weichzeiten nicht einhält. Besonders ärgerlich ist dies bei Mustertapeten, die auf Stoß geklebt werden müssen. Bei einer Vliestapete sind Verschiebungen völlig ausgeschlossen. Hierbei müssen nur die Tapete oder auch die Wand eingekleistert werden, die Tapete angebracht und glatt gestrichen werden. Auch das Ablösen ist wesentlich einfacher, denn auch nach Jahren kann man Vliestapeten trocken abziehen. Bevor es jedoch an das Tapezieren geht, muss der Untergrund vorbeireitet werden. Hierzu muss die Wand von allen Tapetenresten befreit werden und Löcher mit einer Spachtelmasse geschlossen werden. Nun müssen die Fußleisten abgeklebt und der Fußboden abgedeckt werden. Lichtschalter und Steckdosen sollten entfernt werden. Dann kann die Tapete, wie oben beschrieben angebracht werden. Soll anschließend noch gestrichen werden, gilt es das richtige Maß zu finden, denn die richtige Abmessung spart sehr viel Geld. Hierbei gilt die Faustformel für die Berechnung der nötigen Farbmenge: Raumumfang (Wandlängen addieren) x Raumhöhe + Deckenfläche (Bodenlänge x Bodenbreite) – Fensterflächen (Höhe x Breite) – Türflächen (Höhe x Breite).